Ehrlich gesagt, ich bin ein Bewegungsmuffel. Sport ist nicht mein Ding. Ich schwitze nicht gerne und strenge mich ungerne an. Schulsport war für mich ein Graus, ausser Sprint, Hochsprung und Weitsprung. Die Grundausbildung bei der Wehr des Bundes eine elende Quälerei. Am Ende schaffte ich zwar die 5.000 Meter innerhalb des vorgeschriebenen Zeitfensters, aber seitdem hielt ich mich erfolgreich von körperlicher Ertüchtigung fern.
Nun aber, in fortgeschrittenem Alter (und es schreitet unaufhaltsam fort) mit 39 Lenzen, habe ich beschlossen Tai Chi Chuan zu erlernen und (man höre und staune) regelmäßig auszuüben.
Da ich meine Passion, die virtuelle Welt, meine Affinität zu meinem Rechner und mein Grundbedürfniss, das Schreiben, mit in diesen Entwicklungsprozess einbeziehen möchte, habe ich beschlossen meinen Werdegang blogmäßig zu dokumentieren.
Auf das was kommt und auf das was war, auf das was wir uns wünschen und das was Gott uns schenkt. Für heute: Gute Nacht.
nǐhǎo
!
Schön zu lesen, dass noch jemand den Weg zu den inneren chinesischen Kampfkünsten gefunden hat. Ich hoffe sehr, dass dein Trainer dieses auch so rüber bringt. Taijiquan ist weit mehr als nur ein Sport oder Gesundheitstüdelüt.
Liebe Grüße,
suí fēng
Vergessen… welchen Stil gehst du nach? Chen
?
Hallo Sui Feng,
ich versuche mich im Yang – Stil (Langform).
Ja, einen guten Lehrer zu finden ist nicht leicht, aber ich bin sehr zufrieden.
Danke für Deine netten Worte.